Vorstellung von Licht

Diese Frage ist eine der kompliziertesten der Physik und hat auch Albert Einstein schwer beschäftigt. Um sich Licht besser vorstellen zu können, gibt es zwei wesentliche Modelle, welche je nach Situation besser oder weniger gut passen. Hier erklären wir euch diese zwei Modellvorstellungen, die ihr in der Schule braucht.

Licht als Lichtstrahl

Da sich Licht geradlinig von Lichtquellen ausbreitet, kann man sich die Ausbreitung von Licht als Lichtstrahl vorstellen. Dieser bewegt sich immer als Halbgerade von der Lichtquelle geradeaus weiter, bis dieser auf etwas trifft. 

Modell geeignet zum Beschreiben von:

  • Spiegelungen durch Prismen und Linsen
  • Schattenbildung 
  • Reflexion und Brechung von Licht

Licht als Welle

In manchen Situationen genügt aber die Vorstellung von Licht als Lichtstrahl nicht aus. Trifft Licht nämlich auf kleine Öffnungen oder Kanten treten Effekte auf, welche sich nur mit einer Welle beschreiben lassen. Deshalb verwendet man für solche Situationen die Vorstellung von Licht als Welle. Dabei könnt ihr euch die Welle, wie eine Wasserwelle vorstellen, diese verhält sich nämlich sehr ähnlich.

Modell eignet sich zum Beschreiben von:

  • Beugung von Licht
  • Licht an kleinen Kanten und Lücken